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Projekte 2007/08
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Vermittlung von handwerklichen Kenntnissen und Erfolgserlebnissen an Jugendliche

Träger:

Diakonisches Werk, Kreisstelle Salzgitter
St.-Andreas-Weg 2, 38226 Salzgitter
Kontakt: Sabina Scholz
Telefon: 05341-50746
Mail: diakoniertreff-salzgitter@diakonie-braunschweig.de

Zeitraum:

1. Mai bis 30. Juni 2008

Zielgruppe:

Jugendliche aus sozial schwachen Familien mit Migrationshintergrund

Ziele:

Jugendliche aus sozial schwachen Familien mit Migrationshintergrund, die schwer erreichbar sind, sollen über das Erlernen handwerklicher Fähigkeiten Einblicke in verschiedene Berufe bekommen. Arbeiten, für die Bewohner und Bewohnerinnen des Fredenbergs, sollen zu Anerkennung und Erfolgserlebnissen führen.

Inhalt:

Jugendliche, die bisher schwer erreichbar waren, erlernen in der Praxis handwerkliche Fähigkeiten, vor allem in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau und Steinmetzarbeiten. Sie werden im Lebensgarten eine Mauer aus Sandstein erbauen, die einen Teil der Boulebahn umranden soll. Insgesamt soll der Garten noch einmal verschönert werden. Die von den Jugendlichen eigenhändig ausgeführten handwerklichen Arbeiten vermitteln Erfolgserlebnisse und die Anerkennung durch die Bewohner und Bewohnerinnen des Fredenbergs

Verlauf:

Durch die Zusammenarbeit mit dem Jugendtreff „Kreml“ ist es gelungen zu Jugendlichen aus sozial schwachen Familien Kontakt herzustellen und sie für das Projekt zu gewinnen. Drei Mädchen und sieben Jungs interessierten sich für Arbeiten im Bereich Garten- und Landschaftsbau. Eine Herausforderung der besonderen Art war die Vermittlung der Kenntnisse im Bereich Steinmetzarbeiten, die zum Beispiel beim Erstellen einer Mauer für die Boulebahn erforderlich waren.

Acht der Jugendlichen waren regelmäßig an den Arbeiten beteiligt und bauten eine Steinmauer. Sie erlernten dabei Steinmetzund Maurerfertigkeiten sowie Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau. Die Jugendlichen fanden diese Arbeiten interessant und spannend. Für fast alle war die Teilnahme an dem Projekt eine ganz neue Erfahrung.

Die Arbeit beim Erstellen der Mauer erforderte nicht nur Kenntnisse, sondern auch körperliche Kraft. Das Ergebnis brachte den Jugendlichen Erfolgserlebnisse und Anerkennung durch die Bewohner und Bewohnerinnen des Stadtteils. Diese Erlebnisse motivierten die Teilnehmenden sich darüber hinaus an Projekten im Bereich Garten- und Landschaftsbau innerhalb des Lebensgartens zu beteiligen.

Die Erfolgserlebnisse, die die Jugendlichen hatten, haben dazu beigetragen, dass sie für weitere Aufgaben im Lebensgarten gewonnen werden konnten. Sie unterstützten tatkräftig ein Kunstprojekt mit Kindern, dessen Ergebnisse in dem Garten aufgestellt wurden. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern führten sie Maurer- und Holzarbeiten durch, sie bauten Fundamente, bearbeiteten Holzstämme und Metallstäbe.

Sechs der Jugendlichen haben sich dazu bereit erklärt, weiterführende Verantwortung für den Stadtteil zu übernehmen, indem sie auch zukünftig den Garten der Kulturen mit betreuen.

Ergebnisse:

Nach Ablauf des Projekts signalisierten weitere Jugendliche Bereitschaft, sich an der Arbeit zu beteiligen. Den an dem Projekt beteiligten Mädchen und Jungs wurden nicht nur handwerkliche Kenntnisse vermittelt, sie bekamen auch die Möglichkeit, Erfolge zu erleben. Nachdem sie festgestellt hatten, dass es eine Herausforderung ist, die Anerkennung verschafft, konnte man sie für weitere Aufgaben begeistern, die sie mit großem Interesse und Erfolg absolvierten.

 
 
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