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Vermittlung von handwerklichen
Kenntnissen und Erfolgserlebnissen
an Jugendliche
Zielgruppe:
Jugendliche aus sozial schwachen
Familien mit Migrationshintergrund
Ziele:
Jugendliche aus sozial schwachen Familien mit Migrationshintergrund,
die schwer erreichbar sind, sollen über das
Erlernen handwerklicher Fähigkeiten Einblicke in verschiedene
Berufe bekommen. Arbeiten, für die Bewohner und Bewohnerinnen
des Fredenbergs, sollen zu Anerkennung und Erfolgserlebnissen
führen.
Inhalt:
Jugendliche, die bisher schwer erreichbar waren,
erlernen in der Praxis handwerkliche Fähigkeiten, vor allem in
den Bereichen Garten- und Landschaftsbau und Steinmetzarbeiten.
Sie werden im Lebensgarten eine Mauer aus Sandstein
erbauen, die einen Teil der Boulebahn umranden soll. Insgesamt
soll der Garten noch einmal verschönert werden. Die
von den Jugendlichen eigenhändig ausgeführten handwerklichen
Arbeiten vermitteln Erfolgserlebnisse und die Anerkennung durch
die Bewohner und Bewohnerinnen des Fredenbergs
Verlauf:
Durch die Zusammenarbeit mit dem Jugendtreff
„Kreml“ ist es gelungen zu Jugendlichen aus sozial schwachen
Familien Kontakt herzustellen und sie für das Projekt zu gewinnen.
Drei Mädchen und sieben Jungs interessierten sich für
Arbeiten im Bereich Garten- und Landschaftsbau. Eine Herausforderung
der besonderen Art war die Vermittlung der Kenntnisse
im Bereich Steinmetzarbeiten, die zum Beispiel beim Erstellen
einer Mauer für die Boulebahn erforderlich waren.
Acht der Jugendlichen waren regelmäßig an den Arbeiten beteiligt
und bauten eine Steinmauer. Sie erlernten dabei Steinmetzund
Maurerfertigkeiten sowie Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau.
Die Jugendlichen fanden diese Arbeiten interessant
und spannend. Für fast alle war die Teilnahme an dem Projekt
eine ganz neue Erfahrung.
Die Arbeit beim Erstellen der Mauer erforderte nicht nur Kenntnisse,
sondern auch körperliche Kraft. Das Ergebnis brachte
den Jugendlichen Erfolgserlebnisse und Anerkennung durch
die Bewohner und Bewohnerinnen des Stadtteils. Diese Erlebnisse
motivierten die Teilnehmenden sich darüber hinaus an Projekten
im Bereich Garten- und Landschaftsbau innerhalb des
Lebensgartens zu beteiligen.
Die Erfolgserlebnisse, die die Jugendlichen hatten, haben dazu
beigetragen, dass sie für weitere Aufgaben im Lebensgarten
gewonnen werden konnten. Sie unterstützten tatkräftig ein
Kunstprojekt mit Kindern, dessen Ergebnisse in dem Garten
aufgestellt wurden. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern
führten sie Maurer- und Holzarbeiten durch, sie bauten Fundamente,
bearbeiteten Holzstämme und Metallstäbe.
Sechs der Jugendlichen haben sich dazu bereit erklärt, weiterführende
Verantwortung für den Stadtteil zu übernehmen,
indem sie auch zukünftig den Garten der Kulturen mit betreuen.
Ergebnisse:
Nach Ablauf des Projekts signalisierten weitere
Jugendliche Bereitschaft, sich an der Arbeit zu beteiligen.
Den an dem Projekt beteiligten Mädchen und Jungs wurden
nicht nur handwerkliche Kenntnisse vermittelt, sie bekamen
auch die Möglichkeit, Erfolge zu erleben. Nachdem sie festgestellt
hatten, dass es eine Herausforderung ist, die Anerkennung
verschafft, konnte man sie für weitere Aufgaben begeistern,
die sie mit großem Interesse und Erfolg absolvierten.
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