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Projekte 2006/07
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Hinführende Sozialarbeit zum Netzwerk und Beschäftigungsmaßnahmen

Träger:

Diakonisches Werk
Kreisstelle Salzgitter
St.-Andreas-Weg 2, 38226 Salzgitter
Kontakt: Diakonie-Treff Fredenberg
Telefon: 05341-50746
Mail: diakoniertreff-salzgitter@diakonie-braunschweig.de

Zeitraum:

1. September 2006 bis 30. Juni 2007

Zielgruppe:

Bewohner und Bewohnerinnen, die dem Diakonie-Treff über die Nachbarschaft bekannt sind, die aber die Angebote im Ortsteil Fredenberg nicht nutzen.

Inhalt:

Nach einer telefonischen Anmeldung werden die Bewohnerinnen und Bewohner zu Hause besucht und in einem vertrauensvollen Gespräch wird die Situation des/der Betroffenen erfragt. Zunächst werden die Deutschkenntnisse erfragt, danach die Frage der Orientierung in Deutschland; gibt es Schwierigkeiten mit der Schule, den Kindern, der Arbeitslosigkeit. Welche Ausbildungen, welche beruflichen Erfahrungen liegen vor, welche Fähigkeiten und Ressourcen sind vorhanden, welche Arbeiten wurden in Deutschland bereits durchgeführt, ist der Kontakt zur Arbeitsagentur vorhanden, sind Fortbildungen, Qualifizierungen notwendig (Profiling)? Informationen über unterstützende Angebote, z. B. Deutschkurse, Arbeitsagentur, weitere LOS-Angebote und ehrenamtliches Engagement werden angeboten, um erste Schwellenängste zu überwinden. Es müssen dabei besondere Schwierigkeiten geklärt werden, die dazu führen, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner in der häuslichen Umgebung isolieren. Dabei werden die Ängste vor den "neuen" demokratischen Strukturen, dem neuen Rollenverständnis, der freieren Kindererziehung, der freundschaftlichen Beziehungen und dem Umgang mit Behörden besprochen. Schülerinnen und Schüler werden dabei individuell angeleitet, eigenverantwortlich den Übergang von der Schule in den Beruf zu finden und die Berufswahl entsprechend der eigenen Selbsteinschätzung konkret zu treffen und voranzutreiben.

Ziele:

  • Ermittlung der besonderen Hilfebedarfe von Bewohnerinnnen und Bewohnern, die in der Nachbarschaft auffällig geworden sind, durch aufsuchende Arbeit.
  • Entgegenwirken der Vereinsamung und Isolierung in der häuslichen Umgebung.
  • Menschen aus der häuslichen Umgebung zu entsprechenden Hilfeangeboten begleiten und über das Netzwerk informieren.

Problemlage:

Im Ortsteil leben viele Migrantinnen und Migranten, die noch erhebliche Sprachprobleme haben. Daraus ergeben sich viele Folgeprobleme einer misslungenen Integration (Isolation, Arbeitslosigkeit, Schulden, Sucht, Erziehungsprobleme, Eheprobleme). Es gibt viele Spätaussiedler mit einem abgeschlossenen Sprachkurs, jedoch ohne Perspektive und ohne Nutzung der deutschen Sprachkenntnisse.

 
 
Gefördert von:
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Download der Projektdokumentation der LOS-Projekte der 4. Förderperiode 2006/07 als PDF (ca. 0,3 MB) ...

 

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