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Lokales Kapital für soziale Zwecke

Menschen beteiligen. Strukturen vernetzen. Mikroprojekte fördern.

Mit dem Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist vorerst bis zum Juni 2006 eine Förderung von Mikroprojekten in den Fördergebieten der Sozialen Stadt möglich. Lokales Kapital für soziale Zwecke wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Mit dem Programm sollen soziale und beschäftigungswirksame Potenziale vor Ort aktiviert werden, die durch zentrale Programme nicht erreicht werden. Mit Mikroprojekten von bis zu 10.000 EUR werden lokale Initiativen angeregt und unterstützt. Die bundesweite Steuerung wurde der Regiestelle Lokales Kapital für soziale Zwecke übertragen, die Umsetzung erfolgt dezentral durch die Lokalen Koordinierungsstellen, die durch einen bundesweiten Konzeptwettbewerb ausgewählt wurden.

Im Zentrum des Programms Lokales Kapital in der Sozialen Stadt steht die Anregung und Förderung von lokalen Mikroprojekten als Beiträge zur Aus- und Mitgestaltung der sozialen Infrastruktur in den Stadtteilen. Der allgemeine inhaltliche Fokus ist dabei auf den Erwerb von Qualifikationen zur beruflichen Integration und von Kompetenzen zur selbstständigen Lebensbewältigung zu legen. Dabei soll das Programm identifizierbare Inhalte haben. Dazu gehören neben der beruflichen Eingliederung, der Gründung von kommunalen Netzwerken gegen Benachteiligung und der Gründung sozialer Betriebe vor allem die soziale Integration von Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund.

Wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung des Programms "Lokales Kapital in der Sozialen Stadt" ist die Schaffung einer lokalen Koordinierungsstelle. Aufgabe der lokalen Koordinierungsstelle ist die Erstellung und Koordinierung des Lokalen Aktionsplans, der die Umsetzung der beschriebenen inhaltlichen Vorgaben des Programms zum Ziel hat.

Lokales Kapital für soziale Zwecke Fredenberg ist seit dem 1. Februar 2004 aktiv. Seitdem wurden vom Begleitausschuss, dem Vertreterinnen und Vertreter von Kommune, Stadtteileinrichtungen, ARGE, der Agentur für Arbeit und Teilnehmer aus Projekten angehören, 21 Projekte bewilligt. Projektträger waren: AWO Salzgitter, BBS Fredenberg, Berufsfortbildungswerk Salzgitter (bfw), Verein zur Förderung der Berufsbildenden Schulen,Diakonie gGmbH, Diakonisches Werk, Fredenberg Forum, Stadtbüro und Pro Ass. Insgesamt wurden über 400 Menschen am Fredenberg erreicht, vorwiegend Jugendliche, Frauen und Aussiedlerinnen und Aussiedler. Die Projekte wurden als erfolgreich bewertet und haben vielen Menschen am Fredenberg konkrete Hilfen zur Beschäftigungsaufnahme oder Ausbildungsplatzsuche vermitteln können.

 
 
Gefördert von:
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